Island Pony

Isländer Pferde sind heute besonders beliebte Familienpferde für Sport und Freizeit. Es handelt sich um stämmige kompakte Reitponys in allen Farben mit einem Stockmaß von 130 – 138cm, die auch für Erwachsene geeignet sind.

Geschichte:

Bereits im 9. Und 10 Jahrhundert brachten Wikinger skandinavische und keltische Ponys mit nach Island. In dem weitläufigen Land wurden die Pferde schnell zu wichtigen Begleitern nicht nur als Arbeitstiere sondern die Menschen waren fasziniert von ihrem Wesen. Um das Jahr 1000 wurde bereits das bis heute gültige Gesetz beschlossen, das es verbietet, weitere Pferde auf die Insel zu bringen. So soll das Island Pferd als Pferderasse erhalten bleiben und die Population vor Seuchen geschützt werden.  Seit damals ist das Islandpony angeblich ohne Fremdeinkreuzung erhalten.

Im Rahmen der Industrialisierung wurde das Islandpony zum Arbeitstier, es erfolgten Exporte nach Schottland, wo die kleinen Pferde Verwendung als Grubenponys fanden. Nach und nach wurden die Ponys aber als Arbeitstiere und Statussymbole ersetzt. 1940 gab der isländische Staat die Zucht auf, was kurzfristig zu einer Gefährdung der Rasse führte.

Ab 1950 erfolgten größere Exporte der Island Ponys als Reitpferde auf den Kontinent.

Die Gründung der Föderation der Freunde des Islandpferdes sowie die Erarbeitung eines einheitlichen Rassestandards haben bewirkt, dass Isländer heute in ihrem ganzen Verbreitungsgebiet nach einheitlichen Zuchtrichtlinien gezogen werden.

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