Oldenburger

Früher vor allem als Kutschpferd gezüchtet, gehört der Oldenburger heute als Sportpferd in allen Disziplinen zur Weltspitze. Der Zuchtverband des Oldenburger Pferdes gehört zu den größten Zuchtverbänden in Deutschland. Berühmte Vertreter sind beispielsweise Donnerhall, Bonfire, Sandro Boy oder Couleur Rubin.

Bereits im 18. Jahrhundert unter Graf Anton Günther von Oldenburg erlangte die Zucht europaweite Bedeutung.
1820 fand die erste staatlich verordnete Hengskörung statt, 1861 wurde das Stammregister eingerichtet. Ende des 19 Jahrhunderts wurden bereits zwei Zuchtverbände gegründet, die sich schließlich zum Verband der Züchter des Oldenburgischen Pferdes e.V. zusammenschlossen. Die Zucht fand von nun an als Reinzucht statt. Als Besonderheit ist die traditionell rein private Hengsthaltung zu nennen.

Ab den 60er Jahren wurde die Veredelung zum modernen Reitpferd begonnen durch Einkreuzung vorwiegend von Arabern sowie Trakehnern und französischen Anglo-Arabern.

Angestrebt wird ein langbeiniges großrahmiges eher kräftiges Pferd mit hoch angesetztem Schweif. Der frühere Ramskopf ist heute weitgehend weggezüchtet worden. Überwiegend sind es Braune, Kastanienbraune und Rappen.

Das ursprüngliche schwere Warmblut findet sich noch als Alt-Oldenburger.

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